Frequently Asked Questions ("Oft gestellte Fragen") zu den programmierbaren Terminals

Inhalt

  1. Fragen zum Programmiertool
    1. Online-Hilfe, druckbares Handbuch,  Updates,  Programmiereinstieg,  Farbumschaltung
  2. Fragen zu einem bestimmten Gerät
    1. MKT-View, MKT-View + : Gerätebeschreibung , CAN-Logger , Licht geht aus, CANopen, Bargraph ?
    2. MKT-View II / III / IV :  Ein/Ausschalten , virtuelle Tastatur , Einstieg , Umstieg (vom MKTview),
      Skalieren von Anzeigeseiten , Zweck der Ethernet-Schnittstelle ,
      Anzeige 'No Logger Config' nach dem Einschalten

Fragen zum Programmiertool

F: Ich komme mit der Online-Hilfe nicht klar. Beim Aufruf der Hilfe aus dem Programmiertool springt der Browser immer an den Dateianfang,
nicht in den Text (an die Stelle mit der benötigten Information). Woran liegt das ?
A: Vermutlich verwenden Sie den Internet Explorer (in der Version 7 oder 8). Steigen Sie auf Firefox um. Im Gegensatz zum Internet Explorer (V7 und 8) funktioniert bei Firefox der Start des Browsers, mit dem Sprung an die gewünschte Stelle innerhalb der Hilfedatei tadellos.
Also: Firefox als Standard-Browser einrichten. Dann funktioniert der Aufruf der Online-Hilfe aus dem Programmiertool erheblich besser.

F: Ich komme mit der Online-Hilfe trotzdem nicht klar. Wo finde ich ein druckbares Handbuch zum Programmiertool ?
A: Hier (im Unterverzeichnis "DOKU", nach der Installation des Programmiertools, Dokument Nr. 85110 ).
Für Geräte mit 'CANdb' (z.B. MKT-View) finden Sie zusätzliche, CANdb-spezifische Informationen im Dokument Nr. 85111.

F: Gibt es einen einfachen Einstieg ?
A: Ja, und zwar nach der Installation des Programmiertools auf Ihrem PC als PDF im Unterverzeichnis 'DOKU':
Dokument Nr. 85131 : Präsentation des Programmiertools im Slide-Show-Format,
Dokument Nr. 85111 : Zusatzinformationen zum Einlesen von "CANdb" (CAN Database - Dateien),
Dokument Nr. 85132 : Präsentation 'Anzeigegeräte mit CAN-Logger' im Slide-Show-Format,
Dokument Nr. 85133 : Präsentation 'Script-Sprache für MKT-View & Co' im Slide-Show-Format.
Eine Übersicht mit weiteren Präsentationen und Handbüchern (im Unterverzeichnis 'DOKU') finden Sie hier.

F: Wo finde ich Updates, warum sollte ich ein Update durchführen, und was ist dabei zu beachten ?
A: Die neueste Version des Programmiertools finden Sie bei MKT Sytemtechnik. Durch Updates werden z.T. Fehler behoben, oder neue Funktionalitäten hinzugefügt. Um die Kompatibilität zwischen Programmiertool und programmierbarem Terminal zu gewährleisten, empfehlen wir immer auch die Firmware im Terminal zu aktualisieren (allerdings nicht, wenn das Programmiertool von der "Beta-Software-Seite" heruntergeladen wurde). Aus diesem Grund ist die Firmware immer im Programmiertool enthalten. Details zum Firmware-Update finden Sie hier.

F: Wo finde ich Hilfe bei Problemen mit dem CAN-Bus, speziell beim Download per CAN ?
A: Hier (im Dokument "Fehlersuche und -Behebung bei Problemen beim Download per CAN-Bus"). Darin finden Sie auch einige allgemeine Tipps, wenn der CAN-Bus nicht wie geplant funktioniert.

F: Kann ich, wenn das Programm in Language "english" selektiert wurde ohne Daten-Verlust auf Deutsch schalten ? Oder muss ich erst abspeichern, und nach der Sprachumschaltung neu laden ?
A: Die Umschaltung der Sprache des Programmiertools ist jederzeit ohne Neustart möglich, denn das im Programmiertool geladene Programm wird davon nicht beeinflusst.
Regelmäßiges Abspeichern der aktuellen Datei ist speziell unter Windows allerdings immer ratsam ;-)

F: Wie entfernt man den Warnhinweis beim Programmstart ?
A: Im Hauptmenü des Programmiertools unter "Werkzeuge"(Tools)..."Warnhinweis beim Programmstart entfernen". Das Passwort finden Sie beim Studium der Hilfe im Kapitel "Warenzeichen, Haftungsausschluß, Juristisches..." .

F: Beim Start des Programmiertools bekomme ich eine Fehlermeldung mit
    "In MKT_CANdbTerminalProgTool.ini kann nicht geschrieben werden.". Was tun ?
A: Vermutlich spielt die Windows-"UAC" wieder einen bösen Scherz, und erlaubt dem Programm nicht, in seine eigene Konfigurationsdatei (MKT_CANdbTerminalProgTool.ini) zu schreiben.
Abhilfe: Das Programm nicht im Windows-Programm-Verzeichnis installieren, und -in hartnäckigen Fällen- das Programm mit Administratorrechten ausführen.
Weiterführende Informationen im Handbuch des Programmiertools.

F: Wie kann ich die Farbe eines Anzeigeelements abhängig vom Zustand eines Signals umschalten ?
A: Geben Sie dem Element einen eindeutigen Namen, oder einen symbolischen Identifier.
Über diesen Identifier können Sie das Element im Display-Interpreter oder per Script adressieren.
Um z.B. die Hintergrundfarbe zu ändern, weisen Sie der Display-Element-Komponente 'bc' (background colour) eine neue Farbe zu.
Die Farbe kann als RGB-Farbmischung oder als Standard-Farbe definiert werden.
Um die 'Signalabhängigkeit' zu realisieren, führen Sie die Zuweisung per Event im Display-Interpreter durch,
oder -eleganter und übersichtlicher- in einer if-then-else-Anweisung im Script.

F: Wie kann ich die Farbe einer einzelnen Zelle in einer Tabelle definieren ?
A: Implementieren Sie einen OnGetCellText-Handler in Ihrem Script. Darin können sie nicht nur den in der Zelle anzuzeigenden Test, sondern auch die beim Zeichnen der Zelle verwendete Vorder- und Hintergrundfarbe überschreiben. Weitere Details finden Sie hier.

Fragen zu einem bestimmten Gerät

Hinweis: Eine Übersicht aller programmierbaren Terminals finden Sie in der Feature-Matrix des Programmiertools. Weitere Informationen stehen auf der MKT-Website.

MKT-View, MKT-View "+"

F: Wo finde ich eine Beschreibung des Gerätes ?
A: Im "Gerätehandbuch MKT-View-Terminal", z.B. Dokument Nr. 85206 (MKT-View I), . Dieses Dokument finden Sie z.B. als PDF-Datei auf der mittlerweile online verfügbaren MKT-CD. Gerätespezifische Handbücher bzw Hardware-Beschreibungen sind nicht im Programmiertool enthalten. Eine Liste weiterer "druckbarer" Dokumente finden Sie hier, oder auf der MKT-Website.

F: Wie verwendet man den im MKT-View "+" integrierten CAN-Logger ?
A: Laden Sie sich von der Website das Konfigurationstool für den CAN-Logger herunter, und installieren es ("Install CAN Logger Utility").
Weitere Informationen finden Sie nach der Installation im Verzeichnis "Doku" (druckbar) und "Help" (Online-Hilfe).

F: Bei meinem MKT-View (o.ä.) geht nach zwei Minuten "das Licht aus", bei einem anderen nicht. Warum ?
A: Vermutlich hat jemand das automatische Abschalten der Hintergrundbeleuchtung im Setup-Menü aktiviert. Details finden Sie in der Beschreibung des System-Menüs, die für (fast) alle programmierbaren Terminals gilt. Dieses Dokument (Dok.-Nr. 85115) ist im Installationsarchiv enthalten.

F: Gibt's für das MKT-View auch eine Firmware mit CANopen-Protokoll ?
A: Ja, siehe Feature-Matrix .

F: Eine Bargraph-Anzeige funktioniert im Programmiertool, aber nicht im MKT-View "Plus". Ursache ?
A: Vermutlich ein Problem mit geänderter Syntax und falscher Einstellung des Firmware-Kompilations-Datums. Dadurch verwendet das Programmiertool im automatisch erzeugten Quelltext die neue Syntax, die vom zu programmierenden Gerät (mit alter, bzw. nicht mehr weiterentwickleter Firmware z.B. im MKT-View "Plus") nicht kompatibel ist. Abhilfe siehe Hilfesystem, Firmware-Kompilationsdatum.

MKT-View II / III

F: Worin unterscheidet sich das "MKT-View II" vom "MKT-View" bzw "MKT-View +" ?
A: Im MKT-View II wird ein TFT-Farbdisplay mit Touchscreen verwendet, und eine schnellere CPU. Die Funktionalität ist aber weitgehend kompatibel. Daher können Applikationen, die mit einem "alten" Programmiertool für das "alte" MKT-View entwickelt wurden, auch im MKT-View II eingesetzt werden. Der umgekehrte Weg ist allerdings nicht ratsam, da einige Software-Funktionen des MKT-View II sind im "alten" MKT-View nicht verfügbar sind.  
Details zur Hardware finden Sie auf der MKT-Website, Dokument Nr. 85513 (Gerätehandbuch, in Vorbereitung...) . Hardwarespezifische Beschreibungen sind im Installationsarchiv des Programmiertools nicht enthalten.

F: Wie schaltet man das MKT-View II ein und aus (ohne die Spannungsversorgung abzuklemmen) ?
A: Im einfachsten Fall mit der Power-Taste (F1). Zum Einschalten reicht ein kurzer Tastendruck (falls die Taste als gültige Wake-Up-Quelle konfiguriert wurde). Zum Ausschalten drücken Sie diese Taste so lange, bis das Shutdown-Menü erscheint (ca 5 Sekunden). Dort tippen Sie auf die Schaltfläche "Shutdown" (oder drücken den Encoderknopf, weil diese Schaltfläche per Default bereits selektiert ist).
Details zum Ein/Ausschalten (mit Wakeup per Taste, CAN, oder Digitaleingang) finden Sie in der Beschreibung des System-Menüs (Dok.-Nr. 85115) im Kapitel "Besonderheiten MKT-View II" .

F: Kann man das MKT-View II auch per Kommado abschalten ?
A: Ja, seit 2009-04-15 gibt es dafür den Befehl "sys.poff" (power off) .

F: Wie kann ich als Einsteiger das MKT-View II schnell für eine einfache Messung parametrieren ?
A: Siehe Antwort im Abschnitt "Fragen zum Programmiertool : Programmiereinstieg" - laden Sie sich von der MKT-Webseite den "Programmiereinstieg" herunter, und arbeiten die Beispiele Schritt für Schritt durch. Anschließend sollten Sie in der Lage sein, unter Verwendung der Galerie-Seiten (=vorgefertigter Bildschirmseiten für typische Messaufgaben) Ihre eigene Applikation für das MKT-View zu erstellen.

F: Wie lerne ich als Umsteiger vom MKT-View zum MKT-View II am schnellsten die neuen Funktionen kennen ?
A: Laden Sie das Demoprogramm "MV2_Demo.cvt" oder (falls Sie das Gerät lieber im Portaitformat verwenden wollen) "MV2_Port.cvt" in das Programmiertool.
Beide Programme sind im Installationsarchiv des Programmiertools enthalten; zu finden im Unterverzeichnis programs/MKTview2 des Programiertools. Dort werden alle neuen Funktionen verwendet. Auf einigen Bildschirmseiten in diesen Demo-Programmen stehen Verweise ins Online-Hilfe-System, z.B. hier (für Fortgeschrittene) .
Fast alle Funktionen, dies es nur im MKT-View II, aber nicht im MKT-View (1) gibt, werden in diesem Demoprogramm verwendet.

F: Kann ich eine für das alte MKT-View geschriebene Applikation ohne Änderungen auf dem MKT-View II laufen lassen ?
A: Fast immer. Solange keine speziellen Backslash-Sequenzen verwendet werden, (z.B. zum "pixelgenauen" Überlagern von Bitmaps mit Vektorgrafiken), wird auch ein für ein 320*240-Pixel-Display entworfenes Programm ohne Änderungen auch auf einem größeren Display laufen.
Beim Laden werden die Anzeigeseiten im Terminal automatisch von der niedrigeren (z.B. 128*64 oder 320*240 Pixel) an die höhere Auflösung (z.B. 480*272 Pixel) skaliert:

Die Position von Anzeige-Elemente, und die Größe bestimmter Anzeigeelemente (wie Buttons) wird nach folgender Formel skaliert:
x_neu = ( x_alt * 480 ) / 320
y_neu = ( y_alt * 272 ) / 240 .
Dies funktioniert, weil seit 2009 im Header jeder Anzeigeseite eine Information enthalten ist, für welche Display-Auflösung die Seite ursprünglich entworfen wurde. Diese Information wird z.B. auf der Registerkarte 'Seite #X' unter 'Definitions-Kopf' (Display Page Header) angezeigt, z.B.:
Entworfen für 320 * 240 Pixel .
Der umgekehrte Weg, d.h. ein für 480*272 Pixel entworfenes Programm automatisch auf 320*240 Pixel zu skalieren, funktioniert leider nicht, weil die Zeichensätze (Bitmap Fonts!) nicht beliebig skalierbar sind, und sich Texte nach der Skalierung daher überschneiden könnten. Soll ein Programm auf beiden Geräten 'gut aussehen', entwerfen Sie die Anzeigeseiten daher immer für das kleinere Display, d.h. 320 * 240 Pixel.


F: Wie kann ich den Touchscreen im MKT-View II zur numerischen Eingabe eines Zahlenwertes nutzen ?
A: Jedes Editierfeld kann per se mit dem Touchpanel bedient werden. Prinzip:
  • Der Operator tippt einmal in das Feld, in dem er einen Parameter ändern will.
    Das Terminal schaltet automatisch in den Modus "Navigieren", genauso wie beim Drehen des Encoders.
  • Der Operator tippt nochmal in das gleiche Feld.
    Das Terminal schaltet von "Navigieren" auf "Editieren".
    Der Bediener kann nun -z.B. per Zifferneingabe oder Drehknopf- die aktuelle Ziffer ändern.
  • Der Operator tippt nochmal in das gleiche Feld, aber auf eine andere Ziffer. Das Terminal positioniert daraufhin den Eingabecursor auf der entsprechenden Ziffer (z.B. Wechsel von der Einerstelle zur Zehnerstelle, was -ohne echte Cursortasten- nur mit der virtuellen Tastatur möglich ist.

Alternativ können Sie z.B. eine eigene 'numerische' virtuelle Tastatur aus UPT-Buttons zusammenbauen. In der Online-Hilfe finden Sie dazu ein Beispiel für eine selbstdefinierte virtuelle Tastatur.


F: Gibt's für das MKT-View II auch eine Firmware mit CANopen-Protokoll ?
A: Möglicherweise. Siehe Feature-Matrix .

F: Wozu dient die Ethernet-Schnittstelle (auch bei anderen Geräten) ?
A: Zum Anschluss von zwei weiteren (externen) CAN-Bus-Adaptern per CAN-via-UDP, zur Fernbedienung per Telnet, zur Fernwartung per Embedded Web Server, zum Anschluss eines abgesetzten Bedienteils ('Remote Display'), für die Kommunikation per UDP (User Datagram Protocol), und eventuell für weitere (bislang noch unbekannte) Internet-basierte Anwendungen.
Details zur Netzwerk-Konfiguration (network setup) finden Sie hier.


F: Was bedeutet die Meldung 'No Logger Config' nach dem Einschalten ?
A: Diese Warnung wird angezeigt, wenn eine funktionsfähige Speicherkarte erkannt wird, auf der keine gültige Konfigurationsdatei für den integrierten CAN-Logger (logger.clc) im Wurzelverzeichnis steht.
Anlass: Vor einer umfangreichen Testfahrt wurde versehentlich die falsche Speicherkarte in das Gerät eingesetzt (ohne logger.clc), was dazu führte, dass während der kompletten Testfahrt keine CAN-Daten auf der Karte geloggt wurden.
Um die Anzeige dieser Meldung zu vermeiden, können Sie...
- eine Speicherkarte mit gültiger LOGGER.CLC einsetzen,
- gar keine Speicherkarte einsetzen (wenn nicht geloggt werden soll, brauchen Sie i.A. keine !)
- die Anzeige von System-Meldungen per System-Menü unterdrücken
    ("System Setup".."Display Setup".."Bootup Display" auf FALSE setzen) .


Haben Sie, verehrter Anwender, eine Frage, die an dieser Stelle beantwortet werden sollte ?

Senden Sie die Frage bitte per Email an

in fo (at ) mkt - sys . de     (ohne Leerzeichen) .

... mit der Bitte um Weiterleitung an den Software-Entwicklungsingenieur .

Letzte Änderung: 2016-08-04, W.B.